Tretcar

Tretcar-Veranstaltungen dienen der Verkehrserziehung. Über den sportlichen Wettbewerb soll den Kiddies ab dem frühesten Alter die Verkehrserziehung nahe gebracht werden. Bei den Veranstaltungen wird mit handelsüblichen Tret-Autos – den sogenannten Tretcars – gefahren, die vom Veranstalter in verschiedenen Größen zur Verfügung gestellt werden. Mit diesen Tretcars, auch Kettcars genannt, müssen ein Probelauf und drei Wertungsläufe gefahren werden. Im Parcours werden verschiedene Aufgaben wie zum Beispiel Kreisel, Spurgassen, Pylonentore und Slalom-Tore aufgebaut, die möglichst fehlerfrei zu durchfahren sind.
Werden dabei Pylonen umgeworfen oder verschoben, gibt es je zwei Fehlerpunkte. Das Auslassen oder vorzeitige Verlassen einer Aufgabe wird gleich mit zehn Punkten auf dem Fehlerkonto verbucht.

Voraussetzungen:

Bei dieser Einsteiger-Sportart wird lediglich ein Fahrradhelm benötigt, der aber vom Veranstalter auch zur Verfügung gestellt wird. Wichtig ist nur, dass die Kinder nicht durch weite Kleidungsstücke, Schals, Kapuzenbändel oder lange offene Haare gefährdet werden. Darauf achten die Veranstaltungsleiter der ADAC Ortsclubs besonders.

Klassen:

Die Fahrer werden in altersgerechte Klassen eingeteilt.

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Kartslalom

Beim Kartslalom soll im fairen sportlichen Wettbewerb die Geschicklichkeit und Konzentration im Umgang mit motorisierten Fahrzeugen gefördert werden. Gefahren wird hier mit Vier-Taktern, den sogenannten Slalom-Karts, die von den Ortsclubs zur Verfügung gestellt werden. Der Parcours besteht aus verschiedenen Aufgaben, wie zum
Beispiel Spurgasse, Kreisel, Ypsilon und Slalom. Exotische Namen wie „Deutsches Eck“, „Brezel“ oder „Schneckenhaus“ bezeichen die anspruchsvolleren Aufgaben. Dabei kommt es zuerst auf eine fehlerlose Fahrt an, denn für jede verschobene oder umgeworfene Pylone werden zwei Strafsekunden zur Fahrtzeit addiert. Wenn man eine Aufgabe falsch anfährt oder sogar auslässt, bekommt man 10 Strafsekunden dazu.

Voraussetzungen: Lange Hosen und ein langärmeliges Oberteil sind ebenso notwendig wie geschlossene feste Schuhe, um Kartslalom zu fahren. Ein Helm nach ECE Norm 22/05 sowie Handschuhe können beim ersten Probetraining noch vom Ortsclub ausgeliehen werden. Beim Kartslalom-Training eines Ortsclubs in der Nähe kann ein Kind zwei oder drei Mal „schnuppern“ und so probieren, ob ihm diese Sportart Spaß macht. Möchte es dann weiterhin Kartslalom fahren, wird es Mitglied in der Jugendgruppe und erhält einen Jugendgruppenausweis vom ADAC in Frankfurt. Mit diesem Ausweis kann dann auch an Wettbewerben teilgenommen werden.

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Kartslalom 2000/ Kart-Turnier

Kartslalom 2000 und Kart-Turnier – genannt "Kart-Meisterschaft"


Im Vergleich zum Kartslalom wird der Parcours beim Kartslalom 2000 großzügiger aufgebaut, so daß ein flüssigeres Durchfahren zu etwas "flotteren" Zeiten führt. Im Gegensatz dazu werden beim Kart-Turnier wesentlich mehr Aufgaben im Parcours aufgestellt, so dass es besonders auf Geschicklichkeit und präzises Anfahren ankommt.


Die Kombination aus dem schnellen Slalom und dem engen Turnier-Parcours macht die Kart-Meisterschaft zu einer Sportart für Spezialisten. Gefahren wird hier mit den clubeigenen Slalom-Karts, es können jedoch auch eigene Karts gefahren werden, sofern sie dem Technischen Reglement entsprechen. Auch Zwei-Takt-Karts sind bei der Kart-Meisterschaft zugelassen.

Voraussetzungen:

Wie beim Kartslalom sind lange Hosen, langärmeliges Oberteil und geschlossene feste Schuhe vorgeschrieben. Ein Helm nach ECE Norm 22/05 sowie Handschuhe können beim ersten Probetraining noch vom Ortsclub ausgeliehen werden. Beim Training ist ebenfalls ein zwei- bis dreimaliges „Schnuppern“ möglich, bevor ein Jugendgruppenausweis in Frankfurt beantragt wird.

Klassen:

Die Teilnehmer werden nach Alter und nach Kart-Hubraum
in Klassen eingeteilt.

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Kartrennsport

ADAC Kart-Youngster-Cup

Nachwuchsförderung im Motorsport wird in Deutschland mittlerweile sehr konsequent durchgeführt, doch meistens setzen Förderprogramme erst sehr spät, erst im Formel- oder Tourenwagensport ein. Doch schon viel früher, bereits nach den ersten Anfangsschritten im Kart, wissen Aktive und Eltern oft nicht weiter. Sei es aus finanziellen Gründen oder aber aus Mangel an Erfahrung, Informationen und Beratung. Grund genug für den ADAC Hessen-Thüringen e.V. den “ADAC Kart-Youngster-Cup” ins Leben zu rufen.

Dieser Cup für Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren setzt genau da an, wo die größten Lücken entstehen. Er versteht sich als Bindeglied zwischen Kart-Slalom-Veranstaltungen und Rennen auf den Rundstrecken. Dabei greifen die Teilnehmer auf 4-Takt-Karts, die gewöhnlich bei Slalomfahrten auf Parkplätzen im Einzelzeitfahren um Pylonen gezirkelt werden, zurück.
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Weitere Kartserien:
Deutsche Kart Meisterschaft
ADAC Kart Masters
Westdeutscher ADAC Kart Cup

 

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Motorrad-Trial

Das Wort Trial kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Versuch“. Man versucht also sozusagen, mit dem Motorrad Hindernisse zu überwinden.

Wer mindestens sechs Jahre alt ist und gerne ein anspruchsvolles Hobby mit Zweirädern ausüben möchte, der ist im Jugend-Trial genau richtig. Hier muss man in bis zu 40 Fahrtabschnitten – Sektionen genannt – Hindernisse überwinden ohne mit den Füßen den Boden zu berühren.
Jede Bodenberührung bedeutet Fehlerpunkte, hat man in einer Sektion fünf Punkte gesammelt, kann man gleich zur nächsten Sektion fahren, denn ein „Fünfer“ ist die Höchstpunktzahl pro Sektion.

Bei der Gestaltung der Sektionen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Steinblöcke und Naturfelsen werden ebenso „befahren“ wie Baumstämme, Palettenstapel, riesige Kabeltrommeln aus dem Baugewerbe und gigantische LKW-Reifen.

Beim Trialsport kommt es nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Geschicklichkeit an. Wer sein Motorrad im „Gelände“ beherrscht, der ist auch für brenzlige Situationen im Straßenverkehr bestens gerüstet.

Trialfahren kann man bereits ab 6 Jahren, am besten natürlich in einer Jugendgruppe eines Motorsportclubs, denn in der Gemeinschaft macht Motorradfahren noch mehr Spaß.

Voraussetzungen: Wer seine ersten Versuche mit dem Trial-Motorrad starten möchte, der benötigt eine lange Hose und feste knöchelhohe Schuhe. Ein Jet-Helm und Handschuhe können beim „Schnuppertraining“ vom Ortsclub ausgeliehen werden.

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Fahrrad-Trial

Fahrrad-Trial ist ein Radsportwettbewerb, bei dem „kontrollierte Zonen“, sogenannte Sektionen, entlang einer beschriebenen Rundstrecke mit einem Minimum an Fehlerpunkten zu durchfahren sind. Dabei erfolgt keine Zeitwertung, lediglich in den Klassen 1–5 muss die Gesamtfahrzeit von 2:30 min eingehalten werden. Die anderen Klassen fahren ohne Zeitvorgabe. Jede Sektion soll max. drei Hindernisse künstlicher oder natürlicher Art wie z.B. Stein, Wasser, Sand, Stufen, Steigungen, Abfahrten, Baumstämme, Betonröhren etc. aufweisen.

Voraussetzungen:
Um in den Fahrrad-Trial-Sport hineinzuschnuppern, benötigt man eigentlich nur einen Helm. Fahren kann man mit seinem eigenen Trial-Bike, Mountainbike, oder BMX-Rad. Für erste Fahrversuche kann man allerdings auch ein Trial-Bike beim Ortsclub ausleihen und unter fachkundiger Anleitung eines Trainers die ersten Hindernisse überwinden. Bereits Dreijährige fahren mit ihren Laufrädern einfache Sektionen und lernen so, das Gleichgewicht zu halten, ihr Rad zu beherrschen und dabei auch auf die Strecke und das Gelände zu achten.

 

Klassen:
Die Teilnehmer werden nach Leistung und Alter eingeteilt. Dabei ist es möglich, in der laufenden Saison in eine höhere Klasse aufzusteigen.


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