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14. ADAC Bergpreis "Schottenring"

Feingefühl in Fingern und Füßen gefragt

 

SCHOTTEN (sfä) Wer Ruhe und Erholung sucht, der sollte seinen Aufenthalt im Schottener Stadtteil Rudingshain nicht für das letzten April- Wochenende planen. Das 550- Seelen Dorf oberhalb der Kernstadt ist zum 14. Mal Gastgeber des ADAC Bergpreis Schottenring, ausgerichtet vom MSC Rund um Schotten.

Der junge Klassiker ist erneut der Auftakt zur deutschen Bergsaison und verwandelt Rudingshain in einen Ausnahmezustand.
In der Regel zur Freude der Anwohner, die Ruhe zu schätzen wissen, sich aber auch der Tradition „ihres Schottenrings“ durchaus bewusst sind. Wo sonst kommt man den Boliden der vier Rennserien, des DMSB Automobil Berg Cup, DMSB Berg Team Cup, KW Berg Cup und NSU Bergpokal im KW Berg Cup, so nahe wie in Rudingshain? In manchen Anwesen herrscht eine gewisse Fahrerlageratmosphäre, weil die Autos auf den Privatgeländen auf die Sekundenhatz vorbereitet werden. Da ergibt sich so mancher Einblick in die Technik, sowie auch Gespräche mit den Fahrern und Mechanikern.

Es mag für Zuschauer kaum nachvollziehbar, oder auch erkennbar sein. Wer am Berg Erfolg haben will, braucht Feingefühl in Fingern und Füßen auf dem drei Kilometer langen Weg über die Serpentinen, die Poppenstruth Richtung Götzen.

Wer dabei sein will, kann sich die „Formel 1 des kleinen Mannes“ gerne anschauen. Bei den Einstellfahrten am Freitag 28. April ab 13 Uhr, bei den vier Trainingsläufen am Samstag und den vier Wertungsläufen jeweils ab 9 Uhr.

Nach zwei Porsche- Siegen der Österreicher Herbert Stolz 2014 und Herbert Pregartner 2016, sowie Holger Hovemann im Opel Kadett 2015, wird dann fest stehen, wer dieses Mal die Stoßstange vorn hat. Sieger Pregartner überquerte letztes Jahr übrigens mit stolzen 224 km/h die Ziellinie Richtung Götzen. Der Eintritt beträgt Samstag acht Euro, Sonntag zehn Euro.

Das Kombiticket ist für zehn Euro erhältlich.

Weitere Infos unter www.schottenring.de