Fahrer-Portrait Florian Bodin

"Tanz um die Pylonen"

(2017)

 

Sparte:Automobil-Slalom
Wohnort:Heuchelheim
Ortsclub:AMC Gießen e.V. im ADAC
Alter:23 Jahre
Beruf:KFZ Mechatroniker im Studium Maschinenbau
Fahrzeug:Porsche 944 Turbo GTR / BMW 318 TI Cup
Sportliche Erfolge:2013: Main-Kinzig-Slalom Pokal Platz 1, 2014: Deutscher Automobil-Slalom Meister

 

11 Jahre alt war Florian als sein Werdegang im Motorsport beginnt. Florians Vater war von je her Motorsport begeistert und das steckte den Filius natürlich an.


Damals startete der Heuchelheimer im Slalom-Kart, konnte aber da schon sein Talent zeigen und heimste zahlreiche Titel ein. 2012 kam dann der Wechsel in den Automobil-Slalom, den ADAC Slalom-Youngster-Cup. „ Der Youngster Cup ist mit Abstand die beste Möglichkeit in den Slalom Sport einzusteigen. Man profitiert unglaublich durch die Erfahrung und die Kontakte der Ansprechpartner vom ADAC.“

Das faszinierende am Slalom Sport ist, findet Florian: „Man muss auf den Punkt schnell sein. Es gibt kein Warm-Up oder ähnliches. Man steht am Start und los geht’s. Wenn man das nicht schafft ist man hinten. Außerdem braucht man absolute Fahrzeugbeherrschung. Schließlich schlängelt man sich im Rennslalom mit durchschnittlich 135 km/h um die Pylonen.“
In diesem Jahr erfolgt der Einstieg in den Rundstrecken-Sport für den 23-Jährigen. Dort sieht er sich auch in Zukunft: „Ich würde schon gerne Fuß fassen auf der Rundstrecke. VLN Langstreckenmeisterschaft oder die Rundstrecken Challenge Nürburgring. Aber das ist natürlich auch von den finanziellen Möglichkeiten abhängig.“

Was der bessere Einstieg in den Rundstrecken-Sport ist, Slalom oder Rennkart, kann Florian nicht genau sagen. „Beides ist möglich. Die beiden Sportarten sind so unterschiedlich, das kann man wirklich nicht so einfach sagen. Mein Fahrzeug im Grenzbereich am Limit zu halten, das habe ich im Slalom gelernt. Massenstarts, das Fahren im Pulk oder Zweikampf verhalten sind Dinge die man im Rennkart schult. Daran muss ich mich jetzt noch gewöhnen.“