Fahrer-Portrait Jan-Ole Jähnig

"Immer alles geben aber nie über das Limit gehen"

(2018)

 

Sparte:Motorrad-Rundstrecke
Wohnort:Nobitz
Ortsclub:MC Schmölln e.V. im ADAC
Alter:17 Jahre
Beruf:Schüler
Fahrzeug:KTM RC 390R
Sportliche Erfolge:

2017: Deutscher Meister IDM SSP 300; Nachwuchsmotorsportler des Jahres ADAC Hessen-Thüringen

2016: Vizemeister  ADAC Junior Cup

 

„Immer alles geben aber nie über das Limit gehen“ so erklärt Jan-Ole Jähnig die Faszination Rennsport. Denn wenn man das Limit überschritten hat, landet man im Straßenrennsport meistens im Kiesbett und das Rennen ist vorbei. Das versucht der Thüringer natürlich so gut es geht zu vermeiden, in seinem ersten Jahr in der Supersport 300 Weltmeisterschaft. „So ganz so zufrieden bin ich noch nicht mit mir, es passieren noch zu viele Fehler aber die macht man halt, wenn man lernt“

Zum Rennsport animiert hatte der Vater. Der besuchte damals einige Rennstreckentrainings und das gefiel dem Junior so gut, dass er selbst ein Bike besteigen wollte. Zunächst startete der Mann vom MC Schmölln im ADAC Mini Bike Cup. Dort hätte man Jan-Ole noch keine WM-Karriere attestiert, denn er tat sich eher schwer in den ersten drei Rennjahren, was er wohl nicht zuletzt seiner Körpergröße zu verdanken hatte. Dies bewies dann auch der Umstieg auf das größere Bike. Im Junior Cup ließ der KTM Fahrer sein Talent aufblitzen, indem er Spitzenzeiten auf den Asphalt zauberte. „Leider bin ich in dem ersten Rennen direkt zweimal gestürzt und das hat ein gutes Ergebnis zunichte gemacht. Aber der Umstieg auf das größere, schnellere Bike und von der Kartbahn auf die große Rennstrecke ist schon gewaltig.“ Die Spitzenzeiten fielen auch den Talentscouts auf und so wurde er in die Talentförderung des ADAC Hessen-Thüringen berufen, ein Jahr später rief die ADAC Stiftung Sport.


Tägliches Training im Bereich Kondition, Kraft und Mentaltraining sollen dem Talent dabei helfen, seine Ziele zu erreichen. Zusätzlich dazu findet man Jan-Ole bis zu dreimal wöchentlich auf der Motocross-Strecke. Dass dies ein gutes Training ist, haben Valentino Rossi, Marc Márquez und Co bereits bewiesen.

In dieser Saison möchte der Fahrer des Racing Team Freudenberg noch mit möglichst vielen guten Ergebnissen glänzen, 2019 soll es dann auf Titelkurs gehen. Fernziel ist die Moto 2 Weltmeisterschaft. „Die Supersport WM ist ein Zwischenziel, leistungsstark aber kostengünstiger, um einen Einstieg in die Spitzenklasse zu bekommen. Gerade für deutsche Fahrer ist das nicht so einfach.“ 

 

Wir wünschen dem jungen Talent viel Erfolg auf seinem weiteren Weg.